Sauwald 5 - Mit Vollgas in die 5. Runde

Am Sonntag, dem 27.11.2016, war es wieder soweit, dass Sauwald 5 sein Glück in der Meisterschaft versuchen konnte. Ausgestattet mit Zaubertrank und viel Elan begannen wir die 5. Runde gegen Taufkirchen an der Trattnach im heimischen Spiellokal.

 

Trotz der gegnerischen Übermacht an Elo - Punkten waren wir zuversichtlich, mit der Aufstellung Schwarz Anton, Reitinger Simon, Spreitzer Elias, Malzer Jonas, Weidinger Simon und Malzer Emanuel Punkte zu machen.

Um Punkt 9 Uhr startete das Duell. Wir konnten einen guten Start hinlegen, denn Emanuel und ich hatten schon nach der Eröffnung eine vorteilhafte Stellung erkämpft. Währenddessen hatte Toni auf Brett 1 die Aufgabe, in einer verzwickten Eröffnung seine Verteidigung in Stand zu halten. Auf den restlichen Brettern war der Motor noch nicht warm gelaufen und die Partien nahmen nur langsam Fahrt auf.

Toni gab Vollgas, konnte wegen mangelndem Hubraum (400 Elo) die Partie leider nicht für sich entscheiden. Auch auf Brett 4 parkte Jonas seine Partie schon nach der halben Strecke in der Garage und sicherte somit immerhin einen halben Punkt für Sauwald 5. Obwohl die Gegner einen Punkt vorne waren, hatte ich trotzdem Zuversicht, denn Emanuel und ich hatten noch immer die bessere Stellung. Außerdem war Elias in der Lage, sich im Endspiel einen kleinen Vorteil zu sichern, da sein Gegner den Springer unerklärlicherweise auf h2 zwischengeparkt hatte.

Bis jetzt versprach ich mir ein relativ gutes Ergebnis, doch irgendwo auf der Zielgeraden muss wohl der Sprit ausgegangen sein. Emanuel hatte den Gegner in dessen Bretthälfte zurückgedrängt und hätte mit drei Mehrbauern eigentlich ein einfaches Endspiel gehabt. Mit zu viel Siegessicherheit überflutet hatte seine Hauptplatine wahrscheinlich einen Kurzschluss und er verlor einen Springer. Das gab ihm endgültig dem Garaus und sein Gegner überholte ihn kurz vor dem Ziel. Auch für Elias sah es auf einmal düster aus. Mit Aussicht auf die Ziellinie wurde er übermütig und raste mit Vollgas los. Das war den Figuren zu viel und sein Turm musste auf Grund eines technischen Defekts verfrüht das Brett verlassen. Zumindest ich hatte vor Spielbeginn noch vollgetankt und konnte meinen Gegner nach einem kleinen Fehler im Staub zurücklassen. Die zuvor aussichtsreiche Lage hatte sich innerhalb weniger Züge ins Gegenteil verkehrt und der aktuelle Stand war 1,5 zu 3,5. 

Erst jetzt nahmen Simon W. und sein Gegner Fahrt auf und die Partie entwickelte sich zu einem Kopf an Kopf Rennen. Unterm Strich hatte der Gegner doch schon etwas mehr Erfahrung und erkämpfte sich Schritt für Schritt einen immer größer werdenden Vorsprung. Schlussendlich verließen wir mit einem Ergebnis von 1,5 zu 4,5 die Rennstrecke.

 

Reitinger Simon


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