2.Bundesliga Runde 6

Die Runden 6-8 von Freitag bis Sonntag werden in St.Veit an der Glan gespielt.

Ich blicke zurück auf den Wettkampf gegen Fürstenfeld gestern:

 

Nominell sah das ganze nach einem knappen Kampf aus und genauso entwickelte es sich auch.

Bereits in der Eröffnungsphase war klar an welchen Brettern wir aufpassen mussten und auf welchen wir unsere Chancen hatten.

Mario (Taggatz, Brett 1) und ich (Testor, Brett 5) kamen mit Weiß nicht optimal aus der Eröffnung, während Christoph (Renner, Brett 2) und Peter (Niederwieser, Brett 6) mit den schwarzen Steinen sehr gut ins Spiel kamen Bei Didi (Hiermann, Brett 4) und Alois (Hellmayr, Brett 3) bewegte sich diese Phase im normalen Bereich.

Nach gut 2 1/2 Stunden war meine Partie gelaufen. Ich konnte keine Fortschritte mehr erzielen und mein Gegner wollte keine zu hohen Risiken eingehen -> Remis 1/2 : 1/2

An den anderen Brettern wurde aber hart gekämpft, es würde noch gut 1 1/2 Stunden dauern bis die zweite Partie beendet war.

Und es sah gut für uns aus: Mario musste zwar hart kämpfen, aber unsere Hoffnungen lagen vor allem auf Christoph und Peter, die sich beide über große Vorteile freuen konnten. Auch Alois schien mir immer der zu sein, der den Ton angab, nur bei Didi war ich mir (wie meist) unsicher was da wohl rauskommt.

In der Zeitnotphase kippte dann der Wettkampf zu unseren Ungunsten, Christophs Partie entgleitete immer mehr und bei Peter wurden die Dinge bei Sekunden auf der Uhr immer komplizierter.

Christoph landete in einem Damenendspiel, das leider nicht einmal mehr praktische Chancen auf einen halben Punkt vorhanden waren, er gab die Partie auf. 1/2 : 1 1/2.

Als Christoph aufgab war auch schon abzusehen, dass auch Mario (trotzdem es ihm gelungen war sich in ein Endspiel mit reduzierten Material zu retten) sich nicht mehr den gegnerischen Gäulen nicht mehr entziehen konnte. 1/2 : 2 1/2.

Ein herber Rückstand für uns aber unsere Chancen waren noch nicht erloschen, alle drei verbliebenen Sauwaldler Recken kämpften noch aussichtreich um die fehlenden Punkte. Leider gab es für Alois keine Möglichkeit mehr die zähe Verteidigung seines Gegners zu brechen, er willigte in ein Friedensangebot ein. 1 : 3

Wir mussten die beiden verbliebenen Partien gewinnen um noch einen Mannschaftspunkt zu bekommen, Didi versuchte auch noch in einem ausgeglichenen Doppel-Läuferendspiel das Brett zu entflammen, aber bei Peter waren die Siegchancen bereits verschwunden, er konnte der Zugwiederholung nicht mehr ausweichen. 1 1/2 : 3 1/2

Auch bei Didi passierte dann das, was objektiv korrekt war -> Remis. 2 : 4 der Endstand

Es bleibt mir nur:

Hoffnung auf zwei Runden und zwei Siege heute und morgen gegen Gleisdorf und Austria Graz.

Ich hoffe unsere Fans zu Hause fiebern mit uns!

 

Bis demnächst,


Basti