2. Landesliga - 5.Runde

 Mit Samstag, den 26.11.2016 ging es auf nach Linz.

 Gegner war heute Voest 1, derzeit Rang 3 in der Tabelle.

Wir konnten für diese Runde eine sehr starke Mannschaft formen: mit Lehrer, Professor, Doktor und Zimmermeister sollte da nicht viel anbrennen.

Wir spielten mit Zimmermeister Obermayr Hermann, Bittner Rudi, Lehrer Kaiser Richard, Doktor Geller Arpad, Lehrer Kneitz Christian, Martin Johann, Professor Kuran Wilfried B. und Maier Josef.

Nach turbulentem Beginn endete meine Partie als erstes. Ich, Rudi Bittner, spielte gegen Enzendorfer Alfred. Nachdem beide jeweils einen Bauern eingestellt haben, die meisten Figuren und Bauern getauscht waren, einigten wir uns wegen Unfähigkeit auf Remis.

Die nächste friedliche Partie steuerte Hans Martin bei. Nach etwa zwei Stunden stand es 1 : 1, und die noch offenen Partien sahen vielversprechend aus.

Zimmermeister Hermann Obermayr remisierte auf Brett 1 gegen den starken Mayrhofer Peter. Doktor Arpad Geller ließ keine Zweifel daran, wer Chef auf dem Brett ist, und siegte souverän.

Stand nach etwa dreieinhalb Stunden 2,5 : 1,5 für Sauwald 3. Nach etwa vier Stunden steuerte Lehrer Christian Kneitz ein Remis und Lutscha Josef Maier einen Sieg bei.

Zwischenstand nach sechs gespielten Partien 4 : 2.

Lehrer Richard Kaiser und Professor Benni Wilfried Kuran spielten noch. Beide Partien sahen sehr nach Remis aus, und wir sahen schon ein rasches Ende für diesen Wettkampf und eine verdiente Nachbesprechung in Waging.

 

Doch dies war nicht so und für die Zuschauer begann ein wahres Martyrium. Richard gab einen Bauern in einem gleichfärbigen Läuferendspiel, wollte sich aber mit einem Remis nicht begnügen und spielte trotz Minusbauer auf Sieg, was aber heute nicht zu machen war. Schade, halber Punkt weg und nach sieben beendeten Partien stand es 4 : 3 für Sauwald 3.

Mittlerweile tat sich auch bei Benni etwas, die Partie wurde schärfer, Benni versuchte irgendwo einen Angriff aufzubauen, war sich aber nicht sicher wo, schloss seinen Damenflügel, gruppierte seine Springer um und was ist das? Der Gegner steht nach etwa viereinhalb Stunden das erste Mal besser und nach fünf Stunden hatte Benni´s Gegner eine ganze Figur mehr.

Schade, jetzt schien es so, dass dieser Wettkampf mit einem Unentschieden enden werde.

Benni kämpfte tapfer weiter, schob seine Bauern vor (ich glaube Benni wusste noch gar nicht, dass er eine Figur hinten ist), während sein Gegner verzweifelt versucht seinen Freibauern zur Dame zu machen. Der gegnerische Springer deckte tapfer den Freibauern und ließ die für vogelfrei erklärten Bauern von Benni in Ruhe. Während dessen schob Benni seine Bauern weiter vor, der gegnerische Springer machte sich irgendwann dann doch auf, die undeckbaren Bauern zu fressen, erst einmal den einen und dann auf zum Zweiten, oh da war ja noch was, der Gegner stellte den Läufer ein und somit die Partie.

Zu dieser Partie passt wirklich der Spruch: Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.

Glückwunsch der gesamten Mannschaft. Stark gekämpft, obwohl nicht einfach zum zusehen. 5: 3 für Sauwald...

 Schöne Grüße

Rudi