Jubiläumsturnier in Grieskirchen

Jubiläumstunier in Grieskirchen
 
 
Am Samstag den 13.9.2008 find in zum …75 Jubiläum des Schachvereins Grieskirchen (ich glaube zumindest es war das 75) ein Schachturnier mit sehr interessanten Austragungsmodus statt.

Und zwar wurden insgesamt 9 Runden gespielt davon die ersten drei Runden „Blitzschach“ dann drei Runden „Chess 960“ (zu denn Regeln und was das genau ist später mehr) und zum Abschluss noch drei Runden Schnellschach mit 15 Minuten Bedenkzeit. Aber bevor es losging gab es am Vormittag noch eine Trainingseinheit mit GM Artur JUSSUPOW, der anlässlich des Jubiläums auch eingeladen war. Am Freitag fand bereits eine Simultanveranstaltung statt bei des Jussupow auf 32 Brettern Simultan gegen einige Spieler aus der Gegend angetreten ist, Sauwäldler war so weit ich weis keiner dabei…
Zurück zum Turnier am Samstag… der Sauwald war vertreten mit: Didi, Lutscha, Benni, Peter Eizenhammer, Christoph Zauner und Herbert, der Chef selbst lies sich dieses Ereignis auch nicht entgehen…
Bereits nach der Auslosung der ersten Runde zeigte sich eine klare Sauwald Dominanz. Auf denn ersten fünf Brettern waren gleich 5 Sauwaldspieler zu finden…. Nur Lutscher fehlte und plagte sich am andren Ende des Saals gegen seinen jungen Kontrahenten ins Endspiel was er dann auch „souverän“ (mehr oder weniger) gewann. Für die erste Überraschung sorgte aber Benni der entschied das Didi ganz klar nicht mehr zur Jugendförderung gehört und nach wildem Zeitnot Gefecht knapp aber doch über die zeit heben konnte (nach eigenen Angaben war das Kindertraining dabei sehr hilfreich).
So vergingen die drei Blitzrunden und für die meisten Sauwäldler lief das Turnier ganz gut, Lutscha, Benni, Herbert und ich hatten alle zwischen 1,5 und zwei Punkte und fanden uns im fordern Mittelfeld. Peter war noch gar nicht in spendier Laune und hielt bei 3 aus 3 und war somit ganz vorne mit dabei. Fehlt noch wer??..... Ah ja Didi war ja auch dabei… aber na ja wenn’s nicht läuft dann läuft auch gar nichts, zweimal unglücklich mit Zeit verloren une einmal im Endspiel gepatzt und so durfte er die vierte Runde am Brett neben Herrn SPIELFREI verbringen.
Nun kommen wir zur vierten bis sechsten Runde in der Chess 960 gespielt wurde… Also zu den Regeln:
Also am Anfang wird die Startstellung der Figuren ausgelost…nur die Bauern bleiben alle auf der 2 bzw. 7 Reihe und der König muss immer zwischen zwei Türmen stehen damit auch eine Rochade möglich ist. Aber sonst sind alle Kombinationen (insgesamt 960 daher auch der Name) erlaubt, also auch ein bei manchen Spielern gefürchteter Springerflügeln mit den Hopplern auf A1,B2,A8 und B8 in der Startaufstellung kam in der in der sechste Runde zum Einsatz. Eine weitere Sonderregelung gibt es bei der Rochade… steht der König z.B auf D1 und die Türme auf G1 und C1 dann sieht die kleine Rochade wie so aus: Der König zieht d1-g1 und der Turm g1-f1 also so das nach der Rochade eine normale Rochadestellung aus dem klassischem Schach entsteht. Natürlich müssen alle Felder die der König und der Turm passieren müssen leer sein oder dürfen nicht angegriffen sein. Bei der großen Rochade müssen in unserem Beispiel der König und der Turm nur die Plätze tauschen. Theoretisch wäre in diesem Beispiel die Gr. Rochade bereits im ersten Zug möglich. Hört sich komplizierter an als es wirklich ist und mach auch wirklich Spass weil vor allem Kreativität und genaues Schauen gefragt sind.
Nach dem Chess 960 Bewerb sah es bei uns Sauwäldlern auch noch ganz gut aus: Peter musste zwar 1,5 Punkte abgeben, lag aber in der Tabelle immer noch auf einem der vorderen Plätze, Auch ich befand mich nach meinen 2,5 aus 3 beim chess 960 zwischenzeitlich in den Top ten, Herbert, Benni und Lutscha waren weiterhin auch gut dabei und befanden sich in Lauerstellung. Ja und sogar Didi hatte langsam die Nase voll von den letzteren Brettern und zerstörte seine 3 letzten Gegner und setzte zur Aufholjagd an.
Nach diesen drei sehr interessanten Runden wurde in den letzten drei Runden wieder seriöses Schach gespielt – Schnellschach mit 15 Minuten Bedenkzeit. Nachdem ich die ersten beiden Schnellschachpartien verloren hatte kam es in der letzten Runde zum großen Finale… ich durfte Gegen Benni antreten und ein Brett hinter uns spielte Didi der seine Aufholjagd auch beim Schnellschach fortsetzte. Vor der Partie war klar das der Sieger zwischen mir und Benni im Endergebnis vor Didi sein wird und das bei einem Remis wir wohl beide hinter ihm blieben… Also galt absolutes REMISVERBOT. Die letzte Runde hat noch gar nicht richtig anfangen da hörte ich neben mir schon Didi’s Gegener jammern:“ Warum spielst du so weit hinten du bist ja viel stärker“. Also Didi hatte vorgelegt und ich wollte nachziehen… spielte aber ein zu übereifriges Opfer in einer für Benni zwar beengten aber doch einigermaßen soliden Stellung für Benni und zog den Kürzeren, scheinbar wurden die Jugendeinstufungskriterien verstärkt, sodass auch ich nicht mehr unter Jugendförderung falle.
Am Ende wurde PETER als vierter bester Sauwälder, BENNI erreichte einen sensationellen zwölften Platz, LUTSCHER erspielte auch ein tolles Ergebnis und lag in der Endtabelle nur knapp hinter Benni, dreizehnter glaub ich… bin mir aber auch nicht mehr sicher (aber jedenfalls vor Didi), DIDI belegte am Ende den für ihn - trotz guter Aufholjagd - nicht so erfreulichen 20 Platz. Nach meinen drei Niederlagen in den letzten drei Partien viel auch ich noch weit zurück und musste am Ende mit Platz 28 vorlieb nehmen. HERBERT wurde glaube ich 34 (bin mir aber auch nicht sicher)
Und beinahe hätte ich’s vergessen… Auch unsere Jugend war im Einsatz, neben dem Jubiläumsturnier wurde auch ein Jugendturnier veranstaltet, bei dem der Sauwald natürlich auch vertreten war. Gespielt wurden 7 Partien mit 15 Minuten Bedenkzeit aufgeteilt in U10, U12, U15 und U18. Am Ende belegte SIMON REITINGER bei der U10 mit 3 Punkten einen soliden Rang im Mittelfeld. REITINGER EVA konnte sich bei der Gruppe U12 denn sensationellen 2 Platz sichern und konnte sogar einen Pokal mit nach Hause nehmen. Auch in der Gruppe U18 waren wir durch ENDTMAYER BERNHARD vertreten und auch er kam nicht mit leeren Händen zurück und durfte sich nach seinem dritten Platzt ebenfalls über einen Pokal freuen.

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