Schachturnier in Budweis - Teil 2

Hallo Leute!
Hier nun also der versprochene Abschlußbericht vom Turnier in Budweis.
Die Schönheit Böhmens und die Spielstärke der tschechischen Schachjugend habe ich schon in meinem vorigen Beitrag ausreichend beschrieben.

Obwohl, was ist schon ausreichend, da könnte man durchaus noch etwas davon schwärmen. Falls es jemand nicht erkennen sollte, das Bild zeigt einen Blick vom schwarzen Turm auf den Hauptplatz von Budweis.

Schachlich wäre es vor allem Vaclav Finek von dem man Schwärmen könnte. Geburtsjahr 2010, Eloleistung knapp über 2400, selbst die Großmeister Neuman und Velica hatten Mühe ihre Partien gegen Finek remis zu halten. Einfach super der Knabe.

Aber auch von den Österreichern gibt es positives zu berichten. IM Gert Schnider überzeugte mit viel Fleiß und Disziplin. Er beendete das Turnier ungeschlagen, mit 6,5 Punkten, auf Rang 2. Ich kenne nur wenige Österreicher, die Schach so professionell ausüben wie Gert Schnider.

Von den Oberösterreichern konnte Christoph Zauner am meisten überzeugen. Stoffi spielte fast ausschließlich gegen stärkere Gegner und wurde für seinen 50%-Score mit einem satten Elozugewinn belohnt.

Die beste Platzierung der Oberösterreicher erreichte jedoch FM Florian Mostbauer. Florian konnte das Turnier mit 6 Punkten auf Rang 12 beenden. Dafür gab es sogar noch ein üppiges Preisgeld von mehreren hundert Kronen.

Für mich war Budweis in erster Linie ein schöner Urlaub. Da es mir nach dem unglücklichen Start jedoch gelungen ist weitere Niederlagen zu vermeiden, kann ich mich trotz Eloverlust zumindest über 6 Punkte und Rang 14 freuen.

Alle Ergebnisse und Partien könnt ihr euch unter folgendem Link ansehen.

Für 2021 steht Budweis auf jeden Fall schon mal als heißer Kandidat für ein Sommerturnier im Kalender.

Zum Ende meines Berichtes habe ich noch ein Rätsel für euch. Mit welchem (letzen) Zug haben wir unser Turnier in Budweis beendet?

 


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